{"id":2144,"date":"2014-07-08T17:15:15","date_gmt":"2014-07-08T15:15:15","guid":{"rendered":"https:\/\/hardehausen.sawah.mobi\/?page_id=2144"},"modified":"2024-07-17T09:47:12","modified_gmt":"2024-07-17T07:47:12","slug":"wetter-gut-beaeugt","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/hardehausen.sawah.mobi\/?page_id=2144","title":{"rendered":"Erlebnispunkt 1: Wetterbeobachtung f\u00fcr Laien"},"content":{"rendered":"<p><\/p>\n<p style=\"color: #666666;\">Vor dem Start der Wanderung lohnt sich ein Blick auf das Wetter, besonders auf Wind- und Regenverh\u00e4ltnisse und in die Wolken. An der Art der Wolken l\u00e4sst sich ablesen, ob sich das Wetter \u00e4ndert. So deuten Sch\u00e4fchenwolken Sch\u00f6nwetterlagen an, zerfiederte Cirruswolken k\u00fcndigen Regen f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag an und bei bereits jetzt sehr dunklen Regen- oder Gewitterwolken sollte man den Ausflug vielleicht noch einmal \u00fcberdenken.<\/p>\n<p style=\"color: #666666;\">Die Beobachtung des Wetters war in der Vergangenheit f\u00fcr gro\u00dfe Teile der Bev\u00f6lkerung \u00fcberlebenswichtig. Zu fr\u00fch ausgebrachte Saat oder zu sp\u00e4t eingebrachte Ernte konnte das \u00dcberleben der Familie w\u00e4hrend der Wintermonate bedrohen. So stellten Menschen auch schon vor dem Zeitalter der Technik ganz allein auf Basis von j\u00e4hrlich gleichbleibenden Beobachtungen zur Temperatur, Regenmenge und Windaufkommen g\u00fcltige Regeln f\u00fcr das heimische Wetter im Tages- und Jahresverlauf auf. Diese bezogen sich meist auf einem bestimmten Tag aus, einem sogenannten Lostag. Diese Lostage sind meist kirchliche Feiertage oder Gedenktage an Heilige und daher sowieso bereits im Kalender der Bev\u00f6lkerung fest verankert gewesen. Jeder wusste folglich, um welchen Tag es sich handelt, und verstand die \u201eBauernregel\u201c sofort. <\/p>\n<p style=\"color: #666666;\"><strong> Im Folgenden eine Auflistung von Bauernregeln:<\/strong><br \/>\n17. Januar: Gro\u00dfe K\u00e4lte am Antoniustag manchmal nicht lange halten mag.<br \/>\n6. Februar: Die heilige Dorothee watet gerne durch den Schnee.<br \/>\n6. M\u00e4rz: Nach dem Tag des Fridolein, da muss der Pflug auf dem Felde sein.<br \/>\nApril, April macht was er will.<br \/>\nApril\/Mai: Gr\u00fcnt die Eiche vor der Esche, gibt\u2019s im Sommer gro\u00dfe W\u00e4sche. Treibt die Esche vor der Eiche, bringt der Sommer gro\u00dfe Bleiche.<br \/>\n11.-15. Mai: Gehen die Eisheiligen ohne Frost vorbei, schreien die Bauern und Winzer juchhei.<br \/>\n15. Mai: Vor Nachtfrost bist du sicher nicht, bevor Sophie vor\u00fcber ist.<br \/>\n21. Juni: Ist die Milchstra\u00dfe klar zu seh\u2019n, bleibt das Wetter sch\u00f6n.<br \/>\n27.6.: Wenn\u2019s am Siebenschl\u00e4fer regnet, sind wir sieben Wochen mit Regen gesegnet.<br \/>\n10. August: Laurenz im Sonnenschein, wird der Herbst gesegnet sein.<br \/>\n15. August: Um Maria Himmelfahrt, das wisse, gibt es schon die ersten N\u00fcsse.<br \/>\nSeptember\/Oktober: Wenn Bucheckern geraten wohl, Nuss- und Eichbaum h\u00e4ngen voll, so folgt ein harter Winter drauf, und es f\u00e4llt der Schnee zuhauf.<br \/>\n21. Oktober: Zu Ursula muss das Kraut herein, sonst wird\u2019s noch lange drau\u00dfen sein.<br \/>\n11. November: Sankt Martin Sonnenschein, tritt ein kalter Winter ein.<br \/>\n4. Dezember: Knospen an Sankt Barbara, sind zum Christfest Bl\u00fcten da.<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor dem Start der Wanderung lohnt sich ein Blick auf das Wetter, besonders auf Wind- und Regenverh\u00e4ltnisse und in die Wolken. An der Art der Wolken l\u00e4sst sich ablesen, ob sich das Wetter \u00e4ndert. 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